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In der Psychosomatik
wird dieser Tatsache insofern Rechnung getragen, als man in die Behandlung
die unbewältigten geistigen und seelischen Konflikte mit einbezieht.
Schon Hippokrates,
der Vater der Medizin und Begründer der Heilkunde, stellte bereits
4oo vor Christus eine Analogie zwischen den Planetenkonstellationen und
den Grundfähigkeiten eines Menschen fest. "Wie oben - so unten"
heißt es in den hermetischen Schriften 1) und gemäß dem
Gesetz der Synchronizität 2) kann ein Mensch mit einer bestimmten
Charakteranlage nur zu einer bestimmten Zeit geboren werden, nämlich
dann, wenn die "Qualitäten" übereinstimmen. Seit Urzeiten
sammeln die Astrologen ihre Erfahrungen, indem sie den Bewegungen der
Planeten durch die Weiten des Himmels "Bedeutung" für unser
Dasein auf der Erde geben. Astrologie ist also eine seit Jahrtausenden
betriebene und bis heute gültige Erfahrungslehre sowie ein hervorragendes
Messinstrument für die "Qualität der Zeit".
Paracelsus 3) vertrat die Ansicht, dass ein guter Arzt auch astrologische
Kenntnisse besitzen sollte. Er war davon überzeugt, dass sich die
Natur selbst reguliert und dass alles mit allem
in Zusammenhang steht, also auch mit dem Kosmos. Die neusten Erkenntnisse
der Quantenphysik bestätigen dies und nach dem sogenannten Bell´schen
Theorem beeinflusst der Zustand des kleinsten Teilchens den Zustand des
gesamten Universums.
Jedes der zwölf Tierkreiszeichen, von Widder bis Fisch, steht für
ein bestimmtes Lebensprinzip und eine Körperregion. Dies entspricht
einer Fähigkeit, die im täglichen Leben durch ihre Anwendung
Ausdruck finden soll. Jeder Mensch trägt sozusagen den gesamten Tierkreis
in sich.
Wird aber der Ausdruck auch nur eines dieser Lebensprinzipien durch eine
"falsche Lebensweise" entweder übertrieben oder unterdrückt,
so reagiert der Körper mit entsprechenden Symptomen und in der Folge
möglicherweise durch Krankheit. Eine Krankheit "zwingt"
uns dann förmlich, unser Leben gründlich zu überdenken
und neu zu orientieren, wodurch auch die Selbstheilungskräfte aktiviert
werden können. So gesehen könnte man in der Krankheit eine gute
Absicht entdecken. Versteht der Patient den tieferen Sinn seiner Krankheit,
so kann er aktiv an seiner Gesundung mitwirken!
Das Horoskop, als symbolhaftes Abbild des Himmels zur Zeit der Geburt,
dient vor allem der Selbsterkenntnis. Es kann Aufschluss über die
grundlegenden Charaktereigenschaften eines Menschen geben und zeigt seine
"Anlagen", seine Fähigkeiten wie auch seine Schattenseiten
sehr deutlich auf.
Der kundige Astrologe kann nicht nur die Komplexität des menschlichen
Wesens anschaulich machen, sondern er vermag auch Lösungswege aufzuzeigen,
wie selbst schwierige Anlagen kreativ gelebt werden können. Je mehr
es jedem einzelnen gelingt, seine Individualität auszudrücken,
um so mehr fühlt er sich "in Ordnung", um so gesünder
ist er im allgemeinen. Wer über längere Zeit mehrheitlich sein
innerstes Wesen verdrängt, begünstigt das Entstehen von Krankheiten.
Wer sich aber selbst versteht und akzeptiert, kann auch selbst zu seiner
Gesundung beitragen.
Ich betone, dass die im folgenden aufgezählten Zuordnungen der Organe
zu den Tierkreiszeichen und die Wirkung auf ihre Funktion durch die Planeten
auf rein empirischen Ermittlungen beruhen. Bei bestimmten Planetenbesetzungen
treten die erwähnten Krankheiten gehäuft auf, sie sind aber
keineswegs zwingend!
Nur dann, wenn ein Lebensprinzip nicht situationsadequat ausgedrückt
wird, kann es zu derlei Erkrankungen kommen. Das bedeutet aber auch, dass
man gewissen angeborenen Krankheitsdispositionen bewusst vorbeugend entgegenwirken
kann. Man sollte dies auch mit dem Arzt besprechen.
Die Astrologie vermag sehr wohl Antwort zu geben auf die Frage: "Warum
passiert gerade mir - gerade das - gerade jetzt?" oder "Wozu
soll mir diese Krankheit verhelfen, was will mir der Körper mitteilen?"
Dazu ist es allerdings empfehlenswert, sich mit dem gesamten Horoskop
auseinander zusetzen.
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