| 15.04.2002 |
Erster Kongress für vedische Astrologie Für die an indischer Astrologie Interessierten fand vom 12. – 14. April 2002 in Bad Kreuznach (BRD) der erste Kongress für Vedische Astrologie statt. Gudrun Schellenbeck und Nicholas Lewis organisierten diese gelungene Veranstaltung in der Zeit des spirituellen Neumondes in den siderischen Fischen. Bild: (eig.Bilder/Corel_Photo/DGVA8_2002) K. Sutton, G. Schellenbeck, N. Lewis; Gudrun Schellenbeck (Bad Kreuznach) eröffnete diese Pionierveranstaltung, sie schlug eine „Brücke von Ost nach West“, indem sie in die Besonderheiten und die Vorteile der Vedischen Astrologie einführte. Die Autorin des Buches „Indische Astrologie“, Komilla Sutton (London), hielt einen Vortrag über Rahu und Ketu, die beiden Mondknoten, und berichtete von der geköpften Schlange, die Amrita genascht hatte und dadurch Unsterblichkeit erlangte. Sie demonstrierte über diese beiden Schattenplaneten, wo die Fähigkeiten liegen, Schicksal zu bewältigen und Ängste zu überwinden. Rafael Gil Brand (Hamburg) berichtete über seine Forschungsergebnisse und überraschte so manchen Zuhörer damit, dass im antiken Griechenland auch der siderische Tierkreis große Beachtung fand, und dass viele Sanskritwörter im Griechischen wiederzufinden sind. Das Thema Partnerschaftsastrologie wurde durch Steve Huball (Großbritannien) an Hand interessanter Beispiele vermittelt, und wer sich schon intensiver mit vedischer Astrologie beschäftigt hatte, konnte aus seinen eindrucksvollen Techniken praktischen Nutzen ziehen, um seinen eigene Partnerschaft näher unter die Lupe zu nehmen. Roland Rau (Oberramstadt) motivierte die Teilnehmer, ihre Selbstheilungskräfte im Sinne von Ayurveda zu aktivieren und sich mit drei Konstitutionstypen, den Tri Doshas: Vata, Pitta und Kapha zu beschäftigen. Nicholas Lewis (Bad Kreuznach) vermittelte einen Einblick in die indische Astromedizin und vor allem wie man körperliche Stärken aber auch Schwachpunkte im Horoskop erkennt und mit welchen praktischen Techniken man vorbeugen kann. Wie wichtig die 27 Stationen des Mondes sind, erklärte Roeland de Looff (Tilburg, NL) in seinem Vortrag über die Nakshatras. Der Mond ist der sich am schnellsten fortbewegende Himmelskörper und somit aktiviert er Tag für Tag eine neue Zeitqualität. Mit dem letzten Vortrag über das Rad Vishnus von Komilla Sutton fand diese spirituelle und zugleich informative Veranstaltung ihren würdigen Abschluß. Am Rande dieses Kongresses fand ein Treffen der Dirah-Akademie-Familie, vertreten durch: Roeland de Looff (NL), Steve Huball (GB), Gudrun Schellenbeck und Nicholas Lewis (BRD), sowie neu für Österreich Maria Luise und Klaus Mathis statt. Bild: (eig.Bilder/Corel_Photo/DGVA1_2002) N.Lewis, G.Schellenbeck, S.Huball, M.L.Mathis, Roeland de Looff, K.Sutton, K.Mathis; Mehr Info über Vedische Astrologie sowie über Dirah-Fernlehrgänge unter: www.dirah.at. © Mag. Maria Luise Mathis << Zurück zum Index >> |