15.05.2007 6. Kongress des DGVA im April 2007


Der 6. DGVA-Kongress fand wieder in Bad Kreuznach statt. Nicht nur die Referenten reisten aus dem In- und Ausland an, auch einige der zahlreichen Teilnehmer kamen teilweise von weither.
Nach der Begrüßung der Kongressteilnehmer durch die Veranstalter Gudrun Schellenbeck & Nicholas Lewis fand für einige Studentinnen die Verleihung der Urkunde zur DGVA-geprüften Astrologin statt, die einen Tag zuvor die umfangreiche und schwierige und umfangreiche Prüfung bestanden hatten.

[Vinay Aditya und Anne Schneider]

 
Gleich der erste Referent Andrew Foss (Großbritannien) erklärte in seinem Vortrag das Jahr 2007 - als "Das Jahr der Erleuchtung". Um Moksha zu erlangen, so wird der Zustand der endgütigen Befreiung genannt, seien die symbolischen Qualitäten von Mond, Saturn und Venus, sowie der Mondknoten besonders wichtig, die sich am 24.4.2007 und auch am 13.10.2007 in einer besonderen Konstellation befinden. Dabei stellte er das spirituelle Potential der Ketu/Saturn/Venus Konjunktion in Löwe im Herbst in den Vordergrund.

[Andrew Foss]

 
Rafael Gil Brand (Deutschland) erläuterte "Die Präzession und das Problem des Ayanamsha" und stellte seine Erfahrungen und Forschungsergebnisse mit den verschiedenen Ayanamshas dar. In seinem zweiten Vortrag erfuhren wir über "Geld und Reichtum im Horoskop - ein Leitfaden zur Beurteilung von Dhana und Lakshmi Yogas". Er demonstrierte u.a. am Beispiel der Harry Potter Autorin das Wirken der Yogas für materiellen Erfolg.

[Rafael Gil Brand]

 
Vinay Aditya(Indien) als Hauptreferent gab einen Einblick in "Das Navamsa - die ungewöhnlichen Bedeutungen". Er wies auf die Wichtigkeit der Interpretationsthemen: wie Liebe, Beziehung, Partnerschaft und Heirat sowie über die Möglichkeit, aus dem Navamsha den Geschmack der Früchte des Lebens zu erkennen. Er hielt einen weiteren spannenden Vortrag über "Rahu und Ketu, die mysteriösen Grahas".

[Vinay Aditya]

 
Maria Luise Mathis (Österreich) untersuchte die Auswirkungen der "Planeten an Zeichengrenzen" auf Gesundheit, Beruf und Partnerschaft und fand die indische Tradition bestätigt, dass die Verbindung dieser Sandhi-Planeten mit der feinstofflichen Ebene stärker ist als mit den weltlichen Belangen, sodass spirituelle Themen jedenfalls im Leben der Betroffenen eine große Rolle spielen.

[Maria Luise Mathis]

 
Nicholas Lewis (Großbritannien) berichtete über "Die Integration der indischen psychologischen Prinzipien in die Horoskopanalyse". Bei ihm standen die vier erstrebenswerten Ziele, wie Dharma, Kama, Artha und Moksha erneut im Vordergrund.

[Nicholas Lewis]

 
Komilla Sutton (Indien) beeindruckte mit Ihren Bildern zu "Eine Reise zu den Navagraha Tempeln Südindiens" und hielt eine Vortrag über "Chaturtamsha und das Streben nach Moksha". Aus der Stellung des Herrschers von 1, des Atmakarakas und Ketus im vierten Unterhoroskop könne man den zu beschreitenden philosophischen Weg zur Erleuchtung erkennen.
 
Coen van der Kroon (Niederlande) überzeugte in seinem Referat über "Ayurveda: Die 7 Dhatus und die 7 Planeten" auf die traditionellen Zusammenhänge zwischen Jyotish und Ayurveda hin.
Spannend war auch die Demonstration der neuen Technik des Sarvato Bhadra Chakra mit Hilfe der Software "Sri Jyoti Star" von Andrew Foss, die vor allem in der Prognose eingesetzt werden kann.

 

Last, but not least berichtete Gudrun Schellenbeck (Deutschland) über "Die mysteriösen Palmblattbibliotheken - Eigene und gesammelte Erfahrungen" und ließ uns teilhaben an ihrem beeindruckenden Erlebnis eines Palmblatt-Readings in Indien.

[Gudrun Schellenbeck]

 
Am Samstag Abend kamen wir in den Genuss von "Mantra Mohini" und konnten die magische Anziehung der Mantras mit der indischen Interpretin Mohini Heitel erhören.

[Mohini Heitel]

Auch die dem Kongress vorgeschalteten und nachgeschalteten Wokshops von Komilla Sutton über "Die heilende Kraft der Edelsteine, Gebete und die Besänftigung der Planeten" sowie von Vinay Aditya über "Prashna - das indische Stundenhoroskop" stellten eine wahre Bereicherung an indischen Weisheiten dar.

 
Auch sei nochmals den Veranstaltern für die gute Organisation und das freundliche Klima, aber ganz besonders Gudrun Schellenbeck und auch Anne Schneider für Ihre ausgezeichneten Übersetzungen und Nicholas Lewis für die Versorgung nicht nur mit vedischer sondern auch mit allgemeiner indologischer Lektüre gedankt.

[Gudrun Schellenbeck und Klaus Mathis]

Text und Bilder © Maria Luise Mathis

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