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07.10.2007 - INTERNATIONALER ASTROLOGIE KONGRESS IM OKTOBER 2007 IN KARLSRUHE

"Brücke zwischen den Welten" lautete das Motto des Internationalen Kongresses zum 60.Geburtstag des Deutschen Astrologen-Verbandes. Durch den regen Wissensaustausch der Teilnehmer untereinander, aber auch durch die Vermittlung neuer Visionen durch mehr als 40 international anerkannte Referenten und Referentinnen wurden "Brücken" zwischen den Menschen wie auch in die Zukunft gebaut.

Schon im Vorfeld des Kongresses konnte man drei Workshops besuchen. Während Komilla Sutton, Gründerin der British Association of Vedic Astrology, in die vedische Astrologie einführte, machte Raymond A. Merriman, Präsident von The Merriman Market Analyst, Inc. und früherer Präsident der International Society of Astrological Research (ISAR), mit den Geokosmischen Korrelationen zum Timing des Finanzmarktes bekannt. Robert Hand, der zurzeit am Kepler College in Seattle doziert, berichtete über seine Forschungsergebnisse über "Planetare Perioden in westlicher Astrologie". Er lehrte die Anwendung der Firdar oder Alfirdarien, die uns von den Griechen über die persische und arabische Astrologie überliefert wurden.

Dr. Karen Hamaker-Zondag, die 1998 in Atlanta den Regulus Award for Astrological Education erhielt

Gleich zu Beginn beeindruckte Dr. Karen Hamaker-Zondag, die 1998 in Atlanta den Regulus Award for Astrological Education erhielt, durch einen bilderreichen Vortrag über "Himmelsgeschichten. Die Mythen von Isis und Osiris, von Seth und Horus, und ihre Bedeutung für die Astrologie und für ein astrologisches Weltbild."

Danach führte uns Dr. Christoph Schubert-Weller mit seinem Vortrag "Ahnung und Gegenwart, 60 Jahre DAV:" in "die Probleme und Perspektiven der Astrologie" ein.

Maria Luise Mathis, 1. Vorsitzende des Österreichischen Astrologenverbandes, dankte für die Freundschaft zwischen den beiden Verbänden, drückte ihre Bewunderung über die Leistungen des DAV aus, gratulierte zum 60. Geburtstag und überreichte eine Sachertorte.

Johannes Kepler dargestellt von Ernst Ott

Ein spektakulärer Auftritt versetzte alle in Erstaunen. "Johannes Kepler", von Ernst Ott in "keplerscher Kleidung" perfekt dargestellt, war höchstpersönlich angereist, um auf diesem Kongress seine "Weltharmonik - Plädoyer für eine zeitgemäße Astrologie" vorzutragen. Er appellierte an die modernen Astrologen, folgendes stets zu berücksichtigen. Das Geburtshoroskop sah er als ein Abbild der Harmonie des Kosmos. Und da sich der Himmel, nach seiner Meinung, nicht um die irdischen Alltäglichkeiten kümmert, schlussfolgerte er daraus, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied sei.

Auch beim gemeinsamen Abendessen konnte man Ernst Otts schauspielerische Talente bewundern. Während Erik van Slooten, der niederländische klassische und Stundenastrologe aus München, mit seinen kabarettistischen Einlagen die Lacher auf seiner Seite hatte, erzählte Ernst Ott, Leiter des Ausbildungszentrums in Karlsruhe, München und Rottenburg zusammen mit Eva Stangeberg, von der Sonnenstadt Karlsruhe und seinem prominentesten Bürger Kaspar Hauser.

Erik van Slooten, der niederländische klassische und Stundenastrologe aus München

Am nächsten Tag wurde einem die Wahl zwischen den verschiedenen Vorträgen schwer. Aus dem reichhaltigen Angebot konnte die Verfasserin die folgenden Vorträge hören, von denen hier berichtet wird.

Detlef Hover, ehemaliger 1. Vorsitzender des DAV, nahm zu der Frage Stellung: "Lebensgeschichte und Erzählung - Welchen Beitrag kann die Astrologie für eine hermeneutische Psychotherapie leisten?" Er plädierte, das Horoskop als Lebensskript zu betrachten und setzte sich dafür ein, die Astrologie auf ihrem Weg in Richtung "Astrotherapie" zu begleiten.

Pater Gerhard Voss, Rektor des ökumenischen Institutes

Pater Gerhard Voss, Rektor des ökumenischen Institutes der Benediktinerabtei Niederaltaich, brachte uns mit "Der astrale Kosmos in der christlichen Überlieferung" in Erinnerung, dass die Religion von einer astralen Symbolik durchdrungen ist und dass viele geistliche Weisungen oft in Parallele zu den Tierkreiszeichen oder den Planeten formuliert sind.

"Dominante Planeten in Hand und Horoskop" demonstriere uns Manfred Magg, der Chirologe und Astrologe, an zahlreichen Beispielen und wie man daraus relativ rasch die persönlichen Schwächen und Stärken erfassen kann.

Peter Fraiss, Leiter der Wiener Schule für Astrologie

Peter Fraiss, Leiter der Wiener Schule für Astrologie, stellte die Ergebnisse seiner Studie von über 500 Selbstmördern in "Suizid - eine Möglichkeit menschlichen Handelns im Horoskop". Im Vergleich mit 500 computergenerierten Horoskopen fand er heraus, dass Personen mit einer dominanten Fische- bzw. Wassermann-Besetzung, bzw. Planetenanhäufungen in den Häusern 11. und 12., sowie Uranus und Neptun-Aspekte zu den Lichtern oder Achsen, statistisch eine höhere Signifikanz zur Selbsttötung haben, als andere.

Holger A. L. Faß, Leiter des Ausbildungszentrums in Köln

"War die Zukunft früher besser? Wie unsere Vorstellung der Zukunft astrologische Beratung beeinflusst." war das Thema, das Holger A. L. Faß, Leiter des Ausbildungszentrums in Köln, ausführlich behandelte. Er meinte, dass das gegenwärtige allgemeine Zukunftsmodell noch zu jung sei, bzw. die Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung jedes Einzelnen so vielfältig geworden sind, dass es unmöglich geworden ist, die zukünftige Entwicklung vorauszusehen bzw. vorauszusagen.

Karlheinz Dotter, Gründer des Kepler Instituts für Astrologie in Wien, entführte sein Publikum mit beeindruckenden galaktischen Bildern bis auf den Mars. In seinem Vortrag zu "Interstellare Astrologie? - Gedanken zu einer Astrologie jenseits unseres Heimatplaneten." zeigte er Horoskope vom Mars aus gesehen. Dass es in diesen Horoskopen keinen Mars zu sehen gab, versteht sich von selbst.

Robert Hand an ein hoch differenziertes Modell von der Seele aus der mittelalterlichen Astrologie

In seinem Beitrag "Astrologie und Seele" erinnert Robert Hand an ein hoch differenziertes Modell von der Seele aus der mittelalterlichen Astrologie. Die seelischen Qualitäten werden nach dieser Methode an Mond und Merkur abgelesen, während der AC den Körper repräsentiert. Schließlich kommt er zu dem Schluss, dass die Seele die Essenz der menschlichen Existenz ist. Der Satz: "Ich habe eine Seele." heißt demnach richtiger: "Ich bin eine Seele."

Lianella Livaldi-Laun, Dozentin des Ausbildungszentrums des Italienischen Astrologenverbandes (CIDA) in Bologna, berichtete in "Der Neumond vor der Geburt. Der Vergleich zwischen Karmischem Neumond-Horoksop und Radix-Horoskop." über die Motivation zu Reinkarnation. Sie zeigt an verschiedenen Beispielen, dass das Zeichen, in dem sich der Neumond vor der Geburt befindet, einen Hinweis auf die ursprüngliche Natur der Seele gibt.

Versteigerungsfahne DAV

Obwohl man sich ziemlich lange anstellen musste, um an die griechischen Köstlichkeiten heranzukommen, herrschte bei der Gala-Veranstaltung am Samstag Abend des Kongresses im Restaurant Akropolis eine bomben Stimmung. Drs. Erik van Slooten moderierte den Bunten Abend, während Dr. Christoph Schubert-Weller die amerikanische Versteigerung leitete, bei der es die Fahne des Kongresses mit den Unterschriften aller Referenten zu ersteigern galt - und schließlich ergatterte Birigt Böhmig aus Berlin das begehrenswerte Stück.

Der Höhepunkt des Abends war die Astro-Comedy "Der Sternwandler". Der Schauspieler Michael Seyfried beamte sich mit einer Leichtigkeit in die jeweiligen Tierkreiszeichen. Als ausgezeichneter Verwandlungskünstler stellte er auf eine herzerfrischende Art dem Publikum die wesentlichen Merkmale von Widder bis Fische dar. Er erweckte jedenfalls den Eindruck, als hätte er neben seiner schauspielerischen Ausbildung auch ein intensives Astrologie-Studium hinter sich.

Rafael Gil Brand, Leiter des DAV Ausbildungszentrums Hamburg

Am nächsten Morgen ging es mit interessanten Vorträgen weiter. Rafael Gil Brand, Leiter des DAV Ausbildungszentrums Hamburg, besprach in "Siderische Himmelszeichen und tropische Erdhäuser - Widerspruch oder Ergänzung?" Argumente für den siderischen und den tropischen Tierkreis. Er schlug vor, die beiden Tierkreise als unterschiedliche Bezugsebenen zu begreifen, die beide ihre Berechtigung haben.

Maria Luise Mathis, Leiterin von Astromatis

"Grenzgänger. Planeten an Zeichengrenzen - ihre Auswirkung auf die Persönlichkeit" war das Thema, das Maria Luise Mathis, Leiterin von Astromatis©, der Österreichischen Schule für Astrologie, erforschte. Anhand zahlreicher Beispiele zeigte sie auf, dass Planeten wie auch Achsen an Zeichengrenzen ungewöhnlich energetisiert, d.h. entweder geschwächt oder besonders aufgeladen sind. Sie können sowohl kritische Lebensphasen, als auch außerordentliche Leistungen anzeigen.

Dr. Christoph Schubert-Weller

Dr. Christoph Schubert-Weller fand in "Angst und Schrecken, Zuversicht und Gnade; Uranus, Neptun, Pluto, Chiron, Lilith." Optionen für eine gestaltbare Zukunft heraus. Jedenfalls leitete er aus der Reihenfolge der astrologischen Entdeckungen von Uranus, Neptun, Pluto, Chiron und Lilith einen kollektiven Entwicklungsprozess ab.

Monica Kissling, Vicepräsidentin des Schweizer Astrologenbundes SAB

Monica Kissling, Vicepräsidentin des Schweizer Astrologenbundes SAB, wagte sich an ein heikles Thema, "Mehr Zivilcourage, bitte - Lilith im gesellschaftlichen und beruflichen Kontext". Sie zeigte die verschiedenen Facetten von Lilith auf z.B. in Falle von Mobbing, Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus.

Raymond A. Merriman erklärte ausführlich die Bedeutung der Transite der Mondknoten und den Reifungsprozess der Seele

Raymond A. Merriman erklärte ausführlich die Bedeutung der Transite der Mondknoten und den Reifungsprozess der Seele, der mit den Aufenthalten der Mondknoten in den einzelnen Quadranten verbunden ist.

Mit dem Vortrag "Vom Wissen zum Sein: Astrologie in der praktischen Umsetzung." drückte Heidi Treier, Leitung des Astrologiezentrums Köln, ihr größtes Anliegen aus, neben der astrologischen Wissensvermittlung auch die praktische Umsetzung der astrologischen Erkenntnisse zu trainieren.

Claude Weiss, Präsident des Schweizer Astrologenbundes

Im Vortrag von Claude Weiss, Präsident des Schweizer Astrologenbundes, "Transite, die unser Leben verändern" wurde anhand des Lebenslaufes von wichtigen Persönlichkeiten aufgezeigt, dass sie ihre Begabung unter bestimmten Transiten zum Durchbruch brachten. Daraus könne man ableiten, wann unsere "Sternstunde" naht.

Anne C. Schneider, Gründerin der Kairos Astrologie Seminare

Anne C. Schneider, Gründerin der "Kairos Astrologie" Seminare, bringt in "Astrologische Lebensphasen als Grundlage einer strukturierten Biographiearbeit" den praktischen Wert eines Systems (Firdaria), in dem das Leben in verschiedene Abschnitte gegliedert wird. Die einzelnen Abschnitte werden von bestimmten Planetenherrschern regiert, die sich je nach Würde, Stärke und Häuserstellung unterschiedlich manifestieren.

Letztendlich konnte man in den Pausen am Büchertisch von Reinhard Stiehle, bei Astronova, stöbern und wichtige Neuerscheinungen erwerben.

Wolfgang Peterrat, professionellen Astrologie-Software Astroplus

Auf eine Neuentwicklung sollte noch hingewiesen werden. Helen Fritsch von der Firma Astropraxis hat eine CD auf den Markt gebracht, das ein Lernprogramm zum Berechnen von Horoskopen für angehende Astrologen und Astrologinnen enthält. Das Programm wurde von dem Österreicher Wolfgang Peterrat entwickelt, der mit seiner professionellen Astrologie-Software "Astroplus" immer mehr am Markt erfolgreich behauptet.

So konnten wir zahlreiche Kontakte knüpfen und auch viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen. Zum Glück gibt es von allen Vorträgen Mitschnitte, die man bei der Firma Auditorium Netzwerk unter 0049 (0) 7631 - 170743 oder www.auditorium-netzwerk.de bzw. audionetzwerk@aol.com bestellen kann.

©  Mag. Maria Luise Mathis

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