2.2.2008 11.INTERNATIONALES SYMPOSIUM FÜR ASTROLOGIE IN ZÜRICH 24./25. 11.2007

Erst als Dr. Harald Thurnher anlässlich des 11. Internationalen Symposiums für Astrologie in Zürich die Gäste begrüßte, konnte Beatrice Ganz-Zulauf wieder lächeln.

Nachdem der traditionelle Veranstaltungsort "Neu Klösterli" unerwarteter Weise umgebaut wurde, musste eine neue Lokalität gefunden werden. Das "Zunfthaus zur Zimmerleuten" am Limmatquai sollte zur neuen Heimat des Symposiums werden. Doch zum Schrecken aller, brannte es Anfang November vollkommen aus. Beatrice Ganz musste erneut in aller Eile eine Lösung finden. Die Tagung fand schließlich im Restaurant "Au Premier", direkt im bereits weihnachtlich geschmückten Bahnhofsgebäude statt.


[©Foto: Dr. Harald Thurnher]

Im ersten Workshop zeigte Dr. Harald Thurnher in "Die progressiven Neumondstationen" anhand einiger Beispiele, wie sehr unser Lebenslauf durch die progressiven Sonne-Mond-Zyklen geprägt wird und welche Rolle diese Konstellationen für unsere persönliche Entwicklung spielen.


[©Foto: Friedel Roggenbuck]

Der bekannte Meister des Astrodramas, Friedel Roggenbuck, sprach über die Entwicklungsstufen des Bewusstseins in seinem Vortrag „Die Horoskope spiritueller Meister“. Wie oft die persönlichen Planeten, wie Sonne oder Mond, mit Saturn und den Transsaturniern wie Uranus, Neptun und/oder Pluto verbunden sind, führt er an den Horoskopen von Jiddu Krishnamurti, Bhagwan Rajneesh, Sai Baba, Elisabeth Kübler Ross, Mahatma Ghandi, Mutter Theresa und Paramahansa Yogananda vor, um nur einige von Ihnen zu nennen.


[©Foto: Mag. Maria Lusie Mathis]

Mag. Maria Luise Mathis erklärte in ihrem Workshop "Kinder fordern uns .." die Bedeutung des Kinder-Horoskops als Erziehungsinstrument. Eltern und Erzieher sind nach ihrer Ansicht stets gefordert, sich mit der Persönlichkeit des Kindes auseinander zu setzen. Das Horoskop ist ein hervorragendes Instrument, um die Seele des Kindes zu verstehen und entsprechend agieren zu können. Außerdem konnten bestimmte Mondkonstellationen aus dem Publikum erörtert werden.


[©Foto: Margarethe Laurent-Cuntz]

Den Höhepunkt des Tages bildete der Workshop von Margarethe Laurent-Cuntz über "Die Bedeutung der Spiegelpunkte im Horoskop". Sie machte uns mit den Antiszien, den sensitiven Punkten, vertraut, die jenseits unserer Weisheit liegen und die die geistigen Prinzipien der Planeten darstellen. Nach Glahn können alle Planeten um die Schöpfungsachse 0 Grad Krebs – 0 Grad Steinbock gespiegelt werden. Die Welt der Erscheinungen ist bereits eine Spiegelung der spirituellen Welt. Jedes wahrnehmbare Ding setzt aber die geistige Präexistenz voraus – welche man in den Spiegelpunkten erkennen kann.


[©Foto: Dr. Ruth Vienje]

Die Kunst- und Reinkarnationstherapeutin Dr. Ruth Vienje sprach über „Astroloige in der Reinkarnationstherapie“. Sie erklärte, dass in der Reinkarnationstherapie karmische Themen erkannt und bewusst gemacht werden können. Doch erst durch die Astrologie wird es klar, dass die Verarbeitung gerade dieser Themen auch eines unserer Lebensziele ist.


[©Foto: Frank Felber]

Auch Frank Felber stellte in seinem Workshop die Frage: "Wie erkenne ich das Seelenziel im Horoskop". Er stellte die Sinnsuche über alles und begann in seiner Horoskopinterpretation mit dem Mond, der alle vergangenen Inkarnationen wieder spiegelt. Er spannte dann einen Bogen über die Sonne und den AC zum MC, der das Thema der Verwirklichung darstellt. In seinen Ausführungen betonte er auch die Fixsterne als wesentliches Deutungsinstrument.


[©Foto: Winfried Henkes]

"Die großen Transite bis 2015" besprach Winfried Henkes. Anhand der außergewöhnlichen Häufung von typischen Wendezeit-Transiten zeigte er, dass die kommenden Jahre existenzielle, psychologisch und spirituell sehr bedeutsam sein werden. Durch einen historischen Rückblick auf ähnliche Konstellationen und eine zyklische Betrachtungsweise gab er uns wertvolle Einsichten zum bewussten Umgang mit der bald beginnenden Zeitqualität.


[©Foto: Urs Schläpfer]

Urs Schläpfer beeindruckte einmal mehr durch seinen bilderreichen Vortrag über "Raumhoroskop und Astrogeographie". Nach seiner Meinung stellt die Horizontastrologie (Raumhoroskop) quasi "Leib und Seele der Astrologie" dar. In der Astrogeographie kommt zusätzlich noch der "Geist der Astrologie" zum Tragen. Somit vereinigen sich in der Geoastrologie Körper, Seele und Geist zu einem Ganzen, welches dem Menschen zu einem produktiveren, befriedigenden und glücklicheren Leben verhelfen kann.


[©Foto: Dr. Reinhard Müller]

Den letzten Vortag Über "Deklinationen – die andere Dimension" hielt Dr. Reinhard Müller. Obwohl Ptolemäus in seinen Horoskopinterpretationen die Wichtigkeit der Deklinationen betonte, sind diese weitgehend in Vergessenheit geraten. Am Horoskop von Edward Bach demonstrierte er, dass Planeten mit nördlicher Deklination Talenten und Begabungen entsprechen, die durch Aktivitäten nach außen gebracht werden sollten. Planeten mir südlicher Deklination werden eher mit dem Rohmaterial in Verbindung gebracht, ihre Kräfte seien eher nach innen gerichtet, wie z.B. die Auseinandersetzung mit alten Mustern. Werden aber Planeten mit einer Deklination von 0 ausgelöst, so stünde ein Richtungswechsel an.

So konnte wieder jeder vielerlei Anregungen mit nach Hause nehmen. Mein Dank und meine Bewunderung gilt der Veranstalterin Beatrice Ganz-Zulauf für die Auswahl der interessanten Beiträge, für die gute Organisation und die freundlich familiäre Atmosphäre. Dementsprechend groß ist die Vorfreude auf das 12. Internationale Symposium für Astrologie in Zürich, das am 22.11.2008 stattfindet.

©  Mag. Maria Luise Mathis

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